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Volksschule Schildorn


Volksschule Schildorn

Schulstraße 2
4920 Schildorn

Telefon:  07754/8001
Telefax:  07754/8001-18
E-Mail:    vs.schildorn@eduhi.at


In der dreiklassigen Volksschule Schildorn werden im Schuljahr 2016/17 insgesamt 50 Kinder von folgenden Lehrpersonen unterrichtet:
 
1. Klasse, 1. Schulstufe: 12 Kinder (KV Andrea Dim)
1. Klasse, 2. Schulstufe: 10 Kinder (KV Andrea Dim)
2. Klasse, 3. Schulstufe: 11 Kinder (KV Sabine Schaper)
3. Klasse, 4. Schulstufe: 17 Kinder (KV Anneliese Marschall)

Weitere Lehrpersonen: Sabrina Kammerer (Begleitlehrerin 1. Klasse), ROL Manfred Anzengruber (Religion), Sylvia Mitterbauer (WE)

Leitbild:

Die Volksschule Schildorn
… nimmt den Anspruch des Kindes auf individuelle Förderung ernst,
… arbeitet partnerschaftlich mit den Eltern zusammen,
… gewährleistet Transparenz über schulische Inhalte, Abläufe und Regeln.
 
Wir orientieren uns an den Grundbedürfnissen der Kinder nach
… Geborgenheit,
… neuen Erfahrungen,
… Verantwortung,
… Lob und Anerkennung.





Schule als Teil der Gesellschaft




Schule ist für uns keineswegs auf das Schulhaus beschränkt, sondern Teil des öffentlichen Lebens von Schildorn. Schon seit Jahren bemühen wir uns darum, die Bevölkerung über das, was sich bei uns tut, zu informieren und stoßen dabei auf erfreulich großes Interesse.
Wir präsentieren am Gemeindeamt Arbeiten der SchülerInnen, befüllen Schaukästen in der und rund um die Schule. Wir stellen unsere kleinen Kunstwerke im Dorf aus und bringen uns mit Beiträgen in verschiedene Veranstaltungen ein. Wir organisieren Buchausstellungen und Vorträge. Wir freuen uns jede Einladung zu spannenden Lehrausgängen, etwa wenn wir mit den Bäuerinnen Brot backen oder Butter rühren, wenn wir im Frühling in die Rolle eines Imkers schlüpfen dürfen, aber auch beim Mostobstpressen dabei zu sein ist für uns ein besonderes Erlebnis.
Eine Premiere gab es im Schuljahr 2014/15: Beim 1. Schulkaffee verwandelte sich der Turnsaal für einige Stunden in ein Versuchslabor. Gekonnt demonstrierten Kinder an verschiedenen Stationen, was sie zuvor im Unterricht ausprobiert hatten – Technik, Physik und Chemie kindgerecht aufbereitet und mit Feuereifer dargeboten. Mitschüler, Eltern, Omas und Opas staunten über die spannenden Experimente, die die jungen Forscher vorführten.
Eltern sorgten mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste und trugen zum Gelingen dieses Frühschoppens der etwas anderen Art wesentlich bei.




Gesunde Schule




Unsere Schule zeichnet sich durch ihre Lage mitten im Ort und dennoch im Grünen aus. Das macht es möglich, dass wir – im Turnunterricht oder in Pausen – so oft wie möglich Bewegung im Freien anbieten können. Auch der Sportplatz ist nur ein paar Schritt entfernt.
Seit mehr als zehn Jahren ist das gesunde Schulbuffet fixer Bestandteil unserer Schulwoche. Dass sich über eine derart lange Zeit Eltern immer wieder bereit erklären, für die Kinder wirklich schmackhafte und liebevoll zubereitete Jausenbrote oder Obst- und Gemüsehappen aufzutischen, ist eine besondere Leistung, auf die Schildorn stolz sein kann. Hier wird Schulgemeinschaft gelebt.
Seit dem Schuljahr 2014/15 ergänzen wir unser Gesunde-Jause-Angebot mit der Teilnahme am Schulobst-Programm des Landes Oberösterreich. Woche für Woche essen wir 18 Kilo Äpfel! Ein Dankeschön der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung dieser Aktion.
Aber nicht nur in Ernährungsfragen achten wir auf das Wohl unserer Kinder, auch Bewegung ist ein wesentliches Element des schulischen Alltags. Außerdem hat die VS Schildorn das Zertifikat „Eigenständig werden“ erworben und sich damit verpflichtet, sich auch um die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu bemühen. Dazu gehören zum Beispiel das Wissen um eigene Stärken und Schwächen, das Erkennen von Gefühlen anderer oder das Umgehen mit Konflikten.




Schulqualität als zentrales Anliegen




Schulqualität ist den LehrerInnen der VS Schildorn ein großen Anliegen. Wir bemühen uns in allen Bereichen, neue pädagogische Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen sowie um einen kindgemäßen, individualisierten Unterricht – stets mit dem Ziel, den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im Wissenserwerb wie im Sozialen zu vermitteln.
Zentrales Anliegen ist Lesen als Kulturtechnik Nummer 1. 2014 wurde damit begonnen, die bestehende Bücherei auszubauen, freundlich und einladend zu gestalten, den Buchbestand zu aufzustocken und zu aktualisieren. Unser ganzer Stolz ist die neue Lesestiege, auf der sich nicht nur Lesen als Abenteuer im Kopf erleben lässt, sondern die sich auch bestens eignet, um in kleinen Runden Präsentationen durchzuführen. Vielfältige Leseprojekte sollen unsere SchülerInnen zu kleinen Leseexperten machen, denen das Bildungsportal weit offen steht. Lesenächte, Buchausstellungen, die Lese-Fußball-EM, Lese-Laufspiele, Forschungsprojekte und das Erstellen von Mind-Maps gehören dazu genauso wie der unausweichliche Bücherturm.
Unser Dank gilt Bürgermeister Wolfgang Moser für die Unterstützung bei diesem Vorhaben und für sein Engagement in allen Schulbelangen.




Kunst als Ergänzung zu Wissen




Also lautet ein Beschluss:
Dass der Mensch was lernen muss.
Nicht allein das Abc
Bringt den Menschen in die Höh,
Nicht allein allein im Schreiben, Lesen
Übt sich ein vernünftig Wesen;
Nicht allein in Rechnungssachen
Soll der Mensch sich Mühe machen…

Frei nach Lehrer Lämpel bei Wilhelm Busch versteht sich die VS Schildorn nicht nur als Hort der Wissensvermittlung. Im Sinne ganzheitlicher Bildung widmen wir uns auch den schönen Künsten – Musik, Theater, bildender Kunst.
Dazu nützen wir den Unterricht, setzen aber auch viele außerschulische Aktivitäten. Wir fahren in das Landestheater und in das Theater des Kindes in Linz, führen selbst kleine Theaterstücke auf oder laden Ensembles ein, mit unseren Schülerinnen und Schülern zu spielen und zu musizieren. Wir setzen uns mit dem Werk berühmter KünstlerInnen auseinander und versuchen uns in deren speziellen Techniken. Wir laden regelmäßig die Ortsmusikkapelle von Schildorn ein, die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Instrumenten vertraut zu machen, um sie für das Musizieren zu begeistern.
Für unsere Kunstwerke haben wir auch schon wiederholt Preise gewonnen, etwa beim Raiffeisen-Zeichenwettbewerb. Besonders stolz sind wir darauf, dass beim Wettbewerb „Young at Art 2013“ eine von den SchülerInnen der 4. Klasse gestaltete Skulptur nach Vorbild des Künstlers Franz West ausgezeichnet und im Landesmuseum in Linz ausgestellt wurde.




Von Schildorn über Ried nach Linz




Selbstverständlich erkunden wir im Laufe der vier Schuljahre auch die Welt außerhalb Schildorns und suchen uns immer wieder neue Ziele: das Stelzhamer-Geburtshaus in Pramet, die Bezirkshauptstadt Ried, die Furtmühle in Pram, den Kometor in Peuerbach, das Stift Reichersberg, die Falknerei in Obernberg, das Indianerdorf in Natternbach …
Seit 2014 nehmen wir jedes Jahr an der Linz-Aktion teil und absolvierten drei Tag lang ein umfangreiches Programm. Wir sehen dabei das Landhaus und das Ars Electronica Center, das Schloßmuseum und den Botanischen Garten, die Landesfeuerwehrschule und das ORF-Landesstudio, das Theater des Kindes und den Pöstlingberg - und unternehmen eine Schiffsrundfahrt auf der Donau.




Von einer Hand zur anderen Hand




Die Pädagogen des Kindergartens und der Volksschule haben sich Gedanken darüber gemacht, was für zukünftige Schulanfänger wichtig ist, um ihnen den Start in den Schulalltag zu erleichtern.
Folgende Grundlagen, die die Kinder mitbringen sollten, werden aber nicht nur durch Pädagogen gefördert und gefestigt, sondern sie müssen auch im Elternhaus gelebt und anerzogen werden. Erziehungsarbeit liegt hauptsächlich bei den Eltern!!
Regeln und Rituale
Die Kinder sollen Grenzen einhalten und akzeptieren können (ohne Diskussion!). 
Namen, Geburtstag und Anschrift zu kennen gehört zur Individualität der Kinder dazu. Weiters sollen die Kinder Ordnung halten und für ihre persönlichen Dinge Verantwortung übernehmen können.
Im sprachlichen und sozialen Bereich sollen die Kinder bitten und fragen können, um etwas zu bekommen oder Hilfe zu erhalten. Arbeitsaufträge (drei Aufträge auf einmal) sollten verstanden und gemerkt werden. Sehr positiv wäre es, wenn die Kinder Konflikte sprachlich austragen können.
Mathematische Bildung
Zur Mathematik gehört nicht nur Rechnen, sondern auch Begriffe wie links, rechts, oben, unten, mehr, weniger, schwer, leicht, lang, kurz. Ordnen, Sammeln, Zählen, Sortieren, Vergleichen lässt sich überall (beim Autofahren, beim Spazieren,…)einbauen.
Einfache Spiele mit Würfeln oder Bausteine fördern das mathematische Bewusstsein.
Spracherziehung
Nur ein guter Wortschatz ermöglicht eine Kontaktaufnahme zu den Mitmenschen! Dazu helfen Reime, Gedichte, Lieder, Geschichten, Bilderbücher, Sprachspiele. Auch das gemeinsame Gespräch, das Erzählen, das Vorlesen unterstützen den Aufbau des Wortschatzes. Achtet darauf, in ganzen Sätzen zu sprechen und die Sätze richtig zu formulieren.
Soziale und emotionale Reife
Unter Schulreife versteht man den Willen, sich Mühe zu geben, mit Enttäuschungen umgehen zu können, Konflikte auszutragen, sich an Regeln zu halten. Die Kinder sollen eine Ich –Stärke mitbringen, aber sich dennoch in die Gemeinschaft einfügen können. Dafür muss man aber Regeln für ein gemeinsames Miteinander kennen und akzeptieren!
Selbständigkeit
Dazu gehören: Schuhe selber anziehen, Maschen binden, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen, Wasser einschenken, den Tisch für die richtige Personenanzahl decken, sich an- und ausziehen.
Das was das Kind begonnen hat, wird bis zum Schluss durchgehalten.
Wichtig sind die richtige Stifthaltung, der Umgang mit Schere und Uhu, Finger richtig benennen, Kneten mit Plastilin und Malen.
Bewegung und Spiel
Bewegung ist wichtig für das Nerven-, Immun- und Herz-Kreislauf-System, für den Aufbau von Knochen und Muskeln, die Koordination und die Entwicklung der Psyche. Kinder sollen nicht nur in der Schule Springen, Klettern, Laufen, Schaukeln, Werfen und Rollen können. Auch hier geht nichts ohne das Zutun der Eltern, sie müssen den Kindern Bewegung "vorleben"!
Wir Pädagogen bemerken den Trend, dass Erziehung immer öfter an Kindergarten und Schule abgegeben wird.
Jedoch nur gemeinsam mit den Eltern können wir das Beste für das Kind erreichen.




Rückblick auf das Schuljahr 2015/2016












Weihnachten

Das 3. Schulkaffee stand ganz im Zeichen der Vorfreude auf Weihnachten, dem Fest, das nahezu auf der ganzen Welt gefeiert wird. Unter diesem Aspekt wählten die beiden Lehrerinnen Andrea Dim und Sabine Schaper Lieder aus halb Europa aus und übten diese mit unseren Schülern und Schülerinnen. Ein weihnachtliches Theaterstück vorgetragen von den „Lämmern“ der 4. Klasse, gehörte natürlich genauso dazu wie Kuchen und Kaffee. Wir bedanken uns für die gastronomische Glanzleistung bei all den engagierten, freiwilligen Helfern und Helferinnen.

Fasching

Alle SchülerInnen, unsere Kleinsten und auch die Großen, beteiligten an der Herstellung der kunterbunten Faschingsfiguren aus Scherben.

Am Ende des 1. Semesters verabschiedete sich die 1. Schulstufe von ihrer Lehrerin Marianne Willminger. Auch wir wünschten ihre alles Gute und eine schöne Pensionszeit.

Mit Schwung und Elan begrüßte uns und begrüßten wir die Neue: Sabrina Kammerer. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Musical

Am 8. April spielten einige unserer Kinder gemeinsam mit Toni Tanner.
Alle Kinder konnten, dank Andrea und Sabine, die Lieder zum Musical „Das muss ich haben“ gut und sangen begeistert mit.

Fußball

Siegerehrung: Wer zu Fußball und Europa am meisten wusste, kam auf’s Stockerl …
… und auch beim Rieder Volksschulcup waren wir natürlich mit Begeisterung und viel Ehrgeiz dabei. 13:3 Tore sprechen für sich!

Zeichne die Fahne des Landes, aus dem der Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft kommt, in den Spielerpass.
Wie heißt das Wahrzeichen von Paris?
Wie hoch ist es? 296 Meter, 324 Meter oder 518 Meter?
Das Finale der Euro 2016 findet im Stadion Saint-Denis statt.
Das Spielfeld ist 105 Meter lang und 70 Meter breit.
Berechne den Umfang!

Gesunde Schule

Dank unserer engagierten Bäuerinnen Brigitte Burgstaller und Ulrike Lechner wuchs in unserer Kartoffelpyramide auch heuer wieder einiges.
Gegen Schulschluss wurde dann geerntet, Zwiebelkuchen und Lauchtorte gebacken, Erdbeermarmeladebrote gestrichen.

Welios

Lernen im Science Center Wels!
In speziell auf die jeweilige Altersstufe abgestimmten Workshops wurden unsere Schüler und Schülerinnen in die Welt der Technik eingeführt.
Während die Kleinen mit Tommy, dem Atom auf eine abenteuerliche Reise durch sein spannendes Leben gingen, zerlegten die SchülerInnen der 3. Schulstufe Computer in ihre Bestandteile und versuchten sie wieder richtig zusammenzubauen. Unsere Viertklassler wiederum designten aus Schachtel, Kabeln, Batterie und Motor ein Elektroauto, welches sie auch gleich erproben konnten.
Aber auch die dauerhaft installierten Stationen zum Handelnden und Begreifenden Lernen nützten unsere Mädchen und Buben mit Begeisterung.

Römermuseum
Ochzethaus in Altheim

Ein geschichtliches Erlebnis der ganz besonderen Art.
Fühlen, wie die Römer und Römerinnen sich vor 2000 Jahren kleideten, wie sie spielten, bauten, rechneten und schrieben.




Aus der Geschichte der Volksschule

1724 wurde in Schildorn eine einklassige Volksschule gegründet. Das alte Schulhaus fiel beim Großbrand im Jahr 1834 den Flammen zum Opfer, 1837 wurde neu gebaut. 1878 wurde die Erweiterung der einklassigen Volksschule in Schildorn angeordnet, jedoch wurde nichts daraus.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1947, erfolgte ein Anbau. Daraufhin wurde die Schule zweiklassig, 1949 dreiklassig, nach weiteren 12 Jahren vierklassig. 1970, nachdem das alte Schulhaus abgerissen und (unter Bürgermeister Ludwig Schoibl) ein modernes neues Gebäude errichtet worden war, zählte die Schule fünf Klassen.
Nach 30 Jahren - am 30. Juni 2000 - wurde eine besondere Geburtstagsfeier abgehalten. Die SchülerInnen gaben Lieder, gespielte Witze oder auch kurze Theaterstücke zum Besten, VD Anna Vorhauer und das LehrerInnen-Team präsentierten eine gelungene Ausstellung "Schule einst und jetzt". Der ehemalige Direktor Hans Schneeberger und der damalige Bezirksschulinspektor Prof. Ecker erzählten von den Schwierigkeiten beim Neubau.
2009 wurde (unter Bürgermeister Georg Schoibl) mit dem Neubau des Turnsaales mit Mehrzwecknutzung begonnen. Der neue, großzügig ausgestattete Anbau bietet vielfältige Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Turnunterricht. Zugleich wurde das Schulgebäude modernisiert und überzeugt mit seiner offenen, freundlichen Atmosphäre. Die Klassenräume sind hell und funktional und bieten beste Voraussetzungen für einen zeitgemäßen, kindgerechten Unterricht.




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